Bauern verdienen als Säule der Land- und Ernährungswirtschaft Respekt

15.01.2016

Der CDU-Landesvorsitzende Ingbert Liebing hat heute (15.01.2015) die Grüne Woche besucht. Gemeinsam mit dem Präsidenten des Bauernverbandes Schleswig-Holstein Werner Schwarz und dem Generalsekretär Stephan Gersteuer informierte sich Liebing in der Schleswig-Holstein-Halle über die aktuellen Entwicklungen in der Landwirtschafts- und Lebensmittelbranche: "Die Bauern sind eine wesentliche Säule der Land- und Ernährungswirtschaft und verdienen Respekt für ihre Leistungen. Es ist keineswegs selbstverständlich, dass wir in Deutschland jeden Tag satt zu essen haben."

Liebing betonte, dass viele Landwirte sich derzeit großen Herausforderungen ausgesetzt sähen. "Zunehmende Flächenkonkurrenz, die sich verändernde Energiewirtschaft oder steigende gesellschaftliche Kritik an stark wachsenden Tierbeständen, vor allem aber auch die Auswirkungen internationaler Entwicklungen auf die heimische Landwirtschaft belasten die wichtige Arbeit unser aller "Ernährer"."

Liebing begrüßte, dass sich Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt im Rahmen des Grünbuch-Prozesses für zukunftsfähige Leitlinien der Landwirtschafts- und Ernährungspolitik einsetze, die in einem breiten Dialog mit Betroffenen und interessierten Bürgern und Interessengruppen erarbeitet würden. "Bestehende Probleme und Herausforderungen können nur gemeinsam angegangen und gelöst werden. Dies darf nicht das Spielfeld für grüne Parteipolitik sein", so der Vorsitzende der Nord-Union.

Mit dem geschäftsführenden Präsidiumsmitglied des Deutschen Landkreistages Prof. Dr. Hans-Günter Henneke informierte sich Ingbert Liebing anschließend über Themen der ländlichen Regionalentwicklung. Liebing selbst hatte in der vergangenen Legislaturperiode die Koalitionsarbeitsgruppe "Ländliche Räume, regionale Vielfalt" geleitet und begrüßte, dass die dort erarbeiten Konzepte inzwischen umgesetzt würden. "Ich freue mich über die aktuellen Pläne, die Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur und Küstenschutz zur Gemeinschaftsaufgabe ländliche Entwicklung weiterzuentwickeln", so der Chef der Nord-CDU. Damit bestehe die Chance, ländliche Regionen auch über den Sektor der Landwirtschaft hinaus gezielt zu fördern. Voraussetzung sei aber bei inhaltlicher Erweiterung eine weitere finanzielle Stärkung der Gemeinschaftsaufgabe, forderte Ingbert Liebing abschließend.

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